ZUR GERSBACHER BAROCKSCHANZE


Dieses Foto ausnahmsweise aus dem Internet kopiert

WANDERLEITER CHUTZ LEUENBERGER

Zum besseren Verständnis dieser Wanderung

Aufgrund der strategischen Lage wurde Gersbach im 18. Jahrhundert zum Dreh- und Angelpunkt einer breiten Abwehrfront

gegen mögliche Angriffe französischer Truppen, die über Gerspacher Passhöhen ins Werratal und das habsburgische Hinterland

vorstoßen hätten können.Um dies zu verhindern, ließ Markgraf Ludwig von Baden mit dem Beinamen „Türkenlouis“

  zwischen 1692-1701 hier oben und entlang einer sich 200 km lang über den gesamten Schwarzwald erstreckenden sogenannten „Linie“

  ein ausgedehntes, rein defensives Befestigungssystem in Form von Wehrschanzen errichten.



Treffpunkt am Bad-Bhf. Basel   Prächtiges Sommwetter, gemeldet über 33 Grad. Das kann ja heiter werden.


Der bequeme, klimatisierte Flirt Zug der SBB  fährt ein.


Weiter geht es von Schopfheim nach Gersbach mit einem Extra Bus für die WbB Gruppe. Bravo Chutz!


 Im Bus erfahren wir von Chutz mehr zum Gersbacher Schanzenweg.
Was sich da alles vor 300 Jahren zugetragen hat, ist kaum zu glauben.


Nach einem guten Kaffee und Gipfeli bei der Kräuterwirtin in Gersbach wandern wir los.
Wir sind mitten in einer wunderschönen Landschaft auf angenehmen 900 Höhenmeter.


Gut markiert der Schanzenweg länger oder kürzer ist die Wahl. Keine Frage für uns......was wohl?


Blick zurück nach Obergersbach.


....und dann die Überraschung. Wir werden von dieser Frau angehalten und zu einem kühlen Trunk eingeladen.
Sichtbar ist der Draht in der mitte des Bildes. Wir sollen da hinunter steigen zu Ihrem Ferienhaus.


wir lassen uns nicht zweimal bitten....


....und siehe da das Ferienhaus von Frau Annakatrin Bartels steht vor uns.
 Erfrischendes gekühltes Mineralwasser und Apfelschorli erwartet uns.



Dabei erfahren wir, dass der Eheman von Frau Bartels aktiv an der Erstellung des
 Schanzenweges mitgearbeitet hat. Sie freue sich sehr, wenn nun Wanderer den Weg unter die Füsse nehmen
und so Gersbach und seine Geschichte erfahren.


Im Namen aller Wanderer
vielen herzlichen Dank Frau Bartels für diesen freundlichen Empfang.


Sie stimmt ganz genau diese wunderschöne Sonnenuhr.
Leider ist es schon nach 11:00 h. Das Theater mit Sommer und Winterzeit macht diese Uhr nicht mit.



Am schattigen Waldrand entlang steigt es wieder in die Höhe


Lauschiges Bänklein...ja das waren noch Zeiten !


Leider kann man hier den Duft von Heu, Wiesen und Blumen nicht übertragen, herrlich...





Wir sind in Lochmühle angekommen. Holz vor dem Haus, mehr geht nicht.


Wanderleiter Hans Scheurer ist als Gast mit dabei.


Ann und...? ja immer wieder diese Geschichte mit den Namen.


Dachbepflanzung


ja und diese zwei....Mary und Carmen so ein lachen das gibt es beim wandern gratis dazu


Die rekonstruierte Schanze ist erreicht. Sie wird genuzt für Anlässe und Feste der Gemeinde Gersbach


Das sind sie die Zugpferdli. v. L n R.  Hans, Dieter und Chutz. Bei den Wanderwege beider Basel
sind diese drei schon viele Jahre aktiv und in verantwortlicher Stellungen tätig. D A N K E  !


Das obligate Gruppenfoto. Ein paar fehlen natürlich immer.


Beim Aufstieg zum Panoramweg entdecken wir im Schatten diese Wisente
  klick:  Ein Rinder Lehrpfad mit Video gibt Auskunft



Im gemütlichen Baizli der Kräuterpädagogin Helena Schmidt endete die Wanderung mit einer guten
Mahlzeit und herrlich gekühlter Kräuterlimonade.  Nicht nur....auch diverse Weine, Biere sind zu haben.

Mit dem Bus geht es wieder zurück nach Schopfheim und mit dem Flirt wieder nach Basel.
Vielen Dank lieber Chutz für diese schöne und gut organisierte Wanderung.

Tip, wer mehr über diese Zeit der Schanzen erfahren möchte kann dies im Internet tun.

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